Finanzierung und Förderung
 

Es existiert ein ganzes Bündel an Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für Photovoltaikanlagen. Bund-, Länder und Kommunen, sowie private Akteure bieten immer wieder interessante Möglichkeiten an.

KFW

Eine erste Adresse für Förderprogramme und -kredite kann die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Bank) sein. Hier finden sich vom Bund geförderte Programme wie das "Erneuerbare Energien – Standard 270"-Programm für einzelne Bau-Maßnahmen.

Mit Krediten ab unter einem Prozent werden hier Photovoltaikanlagen sowie auch Speicher gefördert.

 

Länder und Kommunen bieten immer wieder zeitlich begrenzte Förderprogramme an. Wir beraten Sie gerne zum Thema Fördermöglichkeiten für die Verwirklichung Ihres Solar-Projekts.

Auch private Banken wie die Umweltbank bieten günstige und unklomplizierte Kredite für die Errichtung von PV-Anlagen an.

Beachten Sie bei Ihren zeitlichen Planungen immer, dass bestimmte Förder-Anträge erst vor Baubeginn gestellt werden müssen. Das kann bedeuten, dass Solar-Projekte nicht wie geplant, umgesetzt werden können.

EEG-Einspeisevergütung

Die EEG-Einspeisevergütung gehört zu einer aussterbenden Förderungs-Art. Ursprünglich war sie dafür gedacht, den PV-Sektor am Markt zu etablieren. So wird für jede Kilowattstunde ins Netz eingespeisten Solarstrom vom Netzbetreiber eine Vergütung an die oder den AnlagenbetreiberIn bezahlt.

Gegenwärtig wird die Einspeisevergütung schrittweise abgesenkt. So wird sie in 01.2022  für Anlagen bis 10kWp nur noch 6,83 Cent/kWh betragen. Anfang der 2000er lag sie noch bei über 50 Cent.

Auch wenn diese staatliche Förderung maginal erscheint, so ist sie bis heute eine guter finanzieller Bonus für die ungenutzten selbst produzierten Solarstrom. Zudem wird die Vergütung für eine Anlage auf 20 Jahre festgeschrieben. Sodass man für diesen Zeitraum von einer fest planbaren Einkommensquelle sprechen kann. 

Dennoch sollte eine PV-Anlage, sofern keine Direktvermarktung angestrebt wird, weniger auf Netzeinspeisung ausgelegt sein, als vielmehr auf die Eigenverbrauchsquote. In Zeiten steigender Strompreise ist die Vorgehensweise deutlich wirtschaftlicher.